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Europarat besucht BIWAQ-Zukunft aktiv! in Neukölln

Da verschiedene Studien für Deutschland eher geringe Aufstiegschancen für sozial benachteiligte junge Menschen ergaben, wollte sich die Delegation des Europarates vor Ort selbst ein Bild von der Arbeit in einem sozial schwierigen Umfeld machen. Mit dem Vortrag der Bezirksstadträtin für Jugend in Neukölln, Gabriele Vonnekold, gaben wir zunächst einen Gesamtüberblick über die gesellschaftlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen unserer Arbeit. Anschließend stellten wir die Situation benachteiligter Neuköllner Schülerinnen und Schüler anhand unserer Praxiserfahrungen aus BIWAQ- Zukunft aktiv! dar. Im Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern, zu denen auch Herr Dr. Thomas vom Bundesarbeitsministerium gehörte, wurden unsere bisherigen Erkenntnisse bestätigt.

Schülerinnen und Schüler ausländischer Herkunft sowie aus sozial schwachen Familien haben ohne externe Hilfe nach wie vor kaum Chancen auf einen sozialen Aufstieg. Die Elternhäuser und Freundeskreise sind geprägt von Bildungsferne und oft einer ablehnenden Haltung gegenüber Ausbildung und Arbeit.

„Der größte Hemmschuh für unsere Jugendlichen ist ein soziales Umfeld, das Bildung abwertet und auf die Frage nach dem Berufswunsch antwortet ,Hartz IV mit Schwarzarbeit’. In unserem Projekt zeigen wir den Schülerinnen und Schülern den Wert einer beruflichen Zukunftsplanung sowie realistische Berufswege auf, vermitteln Praktika und Ausbildungsplätze und schaffen so einen einfacheren Übergang von der Schule in den Beruf. Eine enge Betreuung ist dabei besonders wichtig“ erläuterte die Projektleiterin Frau Kunzweiler-Holzer. Verhindert werden sollen "Hartz-IV-Karrieren" aufgrund von Schulabbruch und fehlender Qualifizierung.

Insbesondere der Besuch an unserer Kooperationsschule, der Thomas-Morus-Oberschule, hinterließ bleibenden Eindruck bei den Gästen. Im Gespräch mit dem Schulleiter, Volker Steffens, sammelten die Delegationsmitglieder Best-Practice-Beispiele für erfolgreiche Arbeit in Sachen beruflicher Stärkung junger Menschen. Das von uns initiierte und durchgeführte Konzept der trägerübergreifenden Koordination aller berufsorientierenden Maßnahmen, erhielt besonderes Lob. „Zu viele Träger, von denen der eine nicht wisse was und wie es der andere mache, sind kontrapoduktiv. Einheitliche Strukturen helfen den Praktikern und den Schülern gleichermaßen“, so ein Delegationsmitglied. 
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Potsdamer Str. 182 · 10783 Berlin
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Fax: (030) 44 33 60 - 80
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