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Erfolgreicher Fachtag zur Inklusion in der offenen Jugendarbeit

Wie lässt sich Inklusion in der offenen Jugendarbeit nachhaltig umsetzen? Am 30. September waren mehr als 50 FachtagsbesucherInnen in der Deutschen Kinemathek zusammen gekommen, um gemeinsam Antworten zu erarbeiten und mehr über das Projekt „Jugend in Vielfalt“ zu erfahren.

06.10.16 von Barbara Brecht-Hadraschek

Fachtag: Vielfalt leben und Teilhabe gestalten. Inklusionsorientierte Freizeitgestaltung in Jugendfreizeiteinrichtungen

Der Vormittag wurde inhaltlich mit einem pointierten Vortrag von Prof. Dr. Reinhard Markowetz von der Ludwig-Maximilians-Universität München eröffnet. Der Inklusionspädagoge brachte wertvollen Input aus dem wissenschaftlichen Diskurs  ein und reflektierte Teilhabe im Lebensbereich Freizeit. Markowetz zeigte, dass im Vergleich zur schulischen Inklusion der inklusiven Freizeitgestaltung bislang kaum Bedeutung beigemessen wird. Inklusion sei jedoch kein menschenrechtliches „nice-to-have“, sondern ein Ansatz, der auf der Basis von Bürgerrechten argumentiert und sich gegen jede Marginalisierung wendet. Inklusion  bedeute nach Marsha Forest stets „All means All!“. Und Ja! - das sei nicht „für umme“ zu haben.

Fachtag Worldcafé Fachtag Prof Markowetz Fachtag Publikum Fachtag Tape Art

 (Fast) 3 Jahre „Jugend in Vielfalt“

Einige Schritte hin zu mehr Inklusion im Freizeitbereich ist das Projekt „Jugend in Vielfalt“ hier bereits ganz praktisch gegangen. Ilona Weinen von der „Inklusiven Jugend“ in der Jugendfreizeiteinrichtung Marshallstraße und Frederick Alter von „Jugend in Vielfalt“ zeigten, wie inklusionsorientierte Freizeitgestaltung in Jugendfreizeiteinrichtungen schon heute in der Praxis gelebt wird.  

Vernetzung ist wichtig

Der Nachmittag  des Fachtages war von intensiven Dialogrunden geprägt, in denen die TeilnehmerInnen sich über Gelingensbedingungen und Stolpersteine bei der inklusionsorientierten Freizeitgestaltung austauschten.  Am Ende waren sich alle einig, dass neben der dringend notwendigen ausreichenden Finanzierung, es vor allem VordenkerInnen braucht, Menschen, die Inklusion wirklich wollen:  Motoren, die Einsatz und Bereitschaft mitbringen – und einen langen Atem haben, der sich als so notwendig zeigt. Eine weitere zentrale Säule für das Vorankommen von Inklusion ist die bessere Vernetzung der Akteure, womit dieser Fachtag eine gute Plattform gegeben hat.

Mehr Informationen zum Projekt "Jugend in Vielfalt"

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